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Herbsttreffen der NationalmannschaftenHerbsttreffen am Flugplatz Bad Sobernheim/Alle drei Nationalmannschaften vereint/5mal Gold und viele sehr gute Platzierungen/“Remote-Wetterberatung“/WM Planung 2010Beim Herbsttreffen der Nationalmannschaften gab es dieses Jahr eine Premiere. Zum ersten Mal trafen sich die Mitglieder der Frauen-, Herren- und Juniorennationalmannschaften zu einem großen gemeinsamen Treffen. Mit über 60 Teilnehmern wurde wohl ein historisches Ergebnis erreicht. Der Gastgeber, der Luftsportverband Rheinland-Pfalz, meisterte seine Aufgabe aber hervorragend und sorgte für alles was für ein erfolgreiches Treffen notwendig ist. ![]() Zusätzlich zu den Nationalmannschaftmitgliedern waren unter anderen Uli Gmelin (Bundestrainer), Walter Eisele (Frauen-NM) und Hans-Martin Tronnier (Junioren-NM), als verdiente Trainer der drei Nationalmannschaften, anwesend. ![]() Walter Eisele (li), Uli Gmelin (Mitte), Hans-Martin Tronnier (re) Begrüßt wurden die Piloten von Carl-Otto Weßel, Luftsportverband Rheinland-Pfalz, und Bundestrainer Uli Gmelin. Bundestrainer Gmelin gratulierte noch einmal den Weltmeistern, Deutschen Meistern und Platzierten zu ihren Erfolgen. Nach einem erfolgreichen Jahr 2008 konnte man sich in der Saison 2009 sogar noch steigern. Gleich 5 internationale Titel holten sich unsere Piloten. Bei den Weltmeisterschaften der Frauen erreichten in der Standardklasse Sue Kussbach und in der 15m-Klasse Susanne Schödel den ersten Platz. Die Junioren lieferten ebenfalls beeindruckende Siege bei den Juniorenweltmeisterschaften in Finnland. Hier standen am Ende Volker Sailer (Clubklasse) und Felipe Levin (Standardklasse) ganz vorne. Auch bei den Europameisterschaften der Herren zeigte Mario Kießling mit einem Start-Ziel-Sieg in der Standardklasse was in ihm steckt. Der Vizeweltmeistertitel von Katrin Senne(15mKlasse), außerdem gleich vier 3. Plätze (Alex Späth, Daniel Seizinger, Conny Schaich und Helge Liebertz) und viele gut Platzierungen sind nicht zuletzt das Produkt vom erfolgreich praktizierten Teamflug der deutschen Teams. Natürlich wurden auch die vielen Kämpfer geehrt, die am Ende nicht ganz oben stehen konnten, aber ihren Teamkameraden einen Sieg erst ermöglicht haben. Um das Erfolgsrezept dieses Jahres mit der gesamten Mannschaft zu teilen, wurden aufschlussreiche Vorträge über die WM der Frauen in Szeged und die Junioren-WM in Rayskalä gehalten. Gerade die Erfahrungen aus Szeged dürften für das Team der 15m-, 18m-, und Offenen-Klasse besonders interessant gewesen sein. Im nächsten Jahr steht in Szeged bereits die nächste WM dieser Klassen an. Die EM in Pociunai /Litauen lieferte eine weitere interessante Neuheit. „Remote Wettberatung“ nennt Meteorologe Bernd Fischer das auf der EM praktizierte Konzept, über das er beim Treffen referierte. Bei dieser Art der Wetterberatung spart man sich den Meteorologen vor Ort und regelt die Beratung stattdessen über Handy und Internet. In Pociunai funktionierte dieses System gut. Trotzdem schlüsselte Bernd Fischer bei seinem Vortrag alle möglichen Vor-und Nachteile auf, die es vor der Wahl eines solchen Systems zu beachten gibt. ![]() Meteorologe Bernd Fischer referiert über seine Erfahrungen mit „Remote-Wetterberatung“ Umfangreiche Vorträge gab es anlässlich der Umstrukturierung unseres Verbandes über die neuen Gegebenheiten des zur Verfügung stehenden Haushaltes. Dazu wurden Meike Müller, Jannes Neumann und Fred Gai eingeladen. Ein strukturiertes Konzept zur Verwaltung des Haushaltes stellte dazu Christine Grote vor. Hanno Obermayer berichtete über Neuigkeiten der IGC und des FAS. Bei der Sprecherwahl konnte zum wiederholten Male Christof Geissler für die Nationalmannschaft gewonnen werden. Neu im Sprecher-Team ist der junge David Bauder. Zum Schluss des Treffens stand noch die Planung für die WMs in Prievidza und Szeged auf dem Plan. Zum interessanten Wettbewerbsraum Prievidza teilte dazu Tobias Welsch seine Erfahrungen von der Vor-WM mit den WM-Teams. Anschließend wurden Termine für ein Frühjahrstreffen der beiden WM-Teams festgelegt. Am Ende darf man natürlich nicht vergessen, dass durch die gute Planung der Gastgeber am Abend noch genügend Zeit blieb die errungenen Siege zu feiern und übers Segelfliegen zu philosophieren.
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